Chronik eines Kinoabends
4. September 2004
Es ist Freitag und es stand endlich mal wieder ein gemütlicher Kinoabend auf dem Programm.
Nach Startschwierigkeiten – “Hm, der Treffpunkt ist richtig, aber das Restaurant ist weg, bzw. es hat seine Pforten vorerst für immer geschlossen” – landeten wir dann doch bei unserem Stammbrasilianer – was nichts anderes bedeutet, als das jeglicher Diätplan ad absurdum geführt wird …
Aber zurück zum Kino.
“RIDDICK – CHRONIKEN EINES KRIEGERS stand auf dem Programm, ein klassischer No Brainer, also genau das, was man an einem Freitagabend braucht.
Meine Erwartungen: Krach, Explosionen, sinnlose Zerstörung und excessive Gewalt in diversen Kameraeinstellungen wurden dann auch bedient, nur das wie …
Ok, man kann den Film nicht dafür verantwortlich machen, dass der Rosa Kinopalast mit ‘C’ am Anfang, anscheinend eine Vorführanlage hat, die auch in Bezug auf das Bild nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu seien scheint (beim Ton ist es offensichtlich, hier hat ja überdeutlich ein Abstieg von THX über SDDS hin zu DTS statt gefunden), jedenfalls war das Ergebnis, dass die bestimmt mühsam durchchoreographierten Kampfszenen mitunter zu einem Wirrwar und Formen verkamen – muss ich mir wirklich erst die DVD besorgen um auf meinem schrottigen Fernseher …
Die Story (wieviel Storry brauch dieses Genre Film eigentlich? Geht es auch gänzlich ohne?), die Story jedenfalls war noch als solche zu erkennen, wenn auch sehr einfach Strukturiert und ohne Überraschungen – No Brainer halt.
Meiner Meinung nach, ein Film dem man sich durchaus anschauen kann, sofern man auf diese Mischung von Blut, Schweiss, Feuer und Testosteron steht und keine tiefgründigen Dialoge oder kunstvoll gesponnene Handlungsstränge erwartet …
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