Kartoffelsalat a’la ich
O tempora o mores – meine Herren, was durfte ich mir anhören, weil ich es gewagt habe, mir den Weihnachtsklassiker (Kartoffelsalat und Würstchen) ohne selbst gemachtem Salat zu servieren… ![]()
Nun gut, da ich letztens in den Genuß einer Variante mit Fleischsalat kommen durfte, habe ich mich einfach mal hingesetzt und ein wenig über die Kartoffel im Allgemeinen und den Salat im Besonderen sinniert. Wenn ihr wissen wollt was dabei herausgekommen ist, müsst ihr weiterlesen.
Die Zutatenliste ist recht übersichtlich.
- 1 kg Kartoffeln (unbedingt Festkochende, alles andere wird Kartoffelbrei)
- 2 Schalotten
- 3 Cornichons
- 2 hartgekochte Eier
- 150 gr Fleischsalat
- 100 ml Gemüsebrühe
- leichte Salatmayonnaise
- gutes Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Rosmarin
- 1 Stunde Zeit
Als Erstes werden die Kartoffeln mit ordentlich Salzwasser und zwei Priesen Rosmarin als Pellkartoffeln gekocht. Je nach Größe der Kartoffeln dauert das zw. 20 und 30 Minuten.
Nach dem Pellen der Kartoffeln – heißen Pellkartoffeln eigentlich Pellkartoffeln weil da immer Pelle dran bleibt? - und schnibbeln in ca. 5 mm starke Scheiben werden jetzt die Schalotten sehr fein gehackt und mit etwas mehr Olivenöl als eigentlich notwengig glasig gedünstet. Die Zwiebel-Öl-Mischung wird dann über die Kartoffelscheiben gegeben.
In der Zwischenzeit werden die Eier gekocht. Die Eier sollen zwar hartgekocht sein aber ein grünes Dotter braucht niemand ![]()
Die Cornichons werden ebenfalls fein Gehackt und gehen mit zu den Kartoffeln wie auch die Gemüsebrühe. Nun das Ganze, am Besten mit den Fingern, vorsichtig durchmengen.
Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Eier ebenfalls in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Fleischsalat und rund 8 Löffeln der Salatmayonnaise unterheben – fertig.
Jetzt den Salat abgedeckt noch ein wenig durchziehen lassen und auf Zimmertemperatur servieren. Frisch aus dem Kühlschrank befinden sich die Aromen noch im Kälteschlaf. Wenn sie dann letztlich im Magen aufgetaut sind ist es leider zu spät für die Geschmacksnerven

Erhebst du darauf ein Copyright? Oder ist das OpenSauce?
Klasse Sache! Stell ich mir auch im Sommer erfrischend vor, wenn der Fleischsalat nicht zu fett ist. Nach erfolgreichem Nachvollzug (auch wenn ich die Kartoffelmenge im Verhältnis für ein wenig übertrieben halte und entsprechend reduziert habe) und Aufnahme in meinen Standard-Rezepte-Ordner in der Küche mit den Dingen, die man immer wieder mal zubereitet, gefunden hat, möchte ich vielleicht gelegentlich mal im Podcast über dieses Salädle sprechen, ohne gleich mit einer Flut von Abmahnanwälten und deren Gefolgen überrollt zu werden. May I?
Moin nach Ehndorf –
Meikel